Erstellt von D. C. Wartenberger am 29. Oktober 2007
Ein Schüleraustausch setzt nicht vorraus, dass man ein Musterschüler ist. Hier geht es nicht um tolle Noten sondern um Weltoffenheit, Spaß und Bereitschaft sich auf Neues einzulassen und um Flexibilität und Neugier.
Ich selbst war ja schon vor der Schule drei Monate allein bei einer Gastfamilie in Schweden, mit 6 Jahren ab in die Welt! Und ich denke, das hat mich geprägt. Ich kann gut und gerne von mir behaupten, dass ich ein Weltbürger bin. Ich spreche mehrere Sprachen, hatte niemals Scheu davor neue Länder und deren Menschen kennen zu lernen und habe mich immer überall zurecht gefunden. Ein Schüleraustausch ist eine ideale Gelegenheit für Schüler jeden Alters zu lernen sich zu behaupten, auf fremde Menschen und fremde Kulturen einzugehen und so seinen Horizont zu erweitern. Ganz abgesehen von der einzigartigen Möglichkeit, eine Fremdsprache perfekt zu lernen.
3 bis 12 Monate in Australien, wäre das nichts? Oder wie wäre es mit Kanda? Es gibt viele Möglichkeiten zum Schüleraustausch in ganz verschiedenen Ländern. Ein Auslandsaufenthalt bringt immer neue Eindrücke und hier gibt es die einzigartige Möglichkeit ein Land nicht als Tourist im Hotel, sondern per Familienanschluss und in der Schule kennenzulernen. Volle Integration in den Alltag und somit ein echtes Eintauchen in die Sitten und die Kultur.
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Erstellt von D. C. Wartenberger am 17. September 2007
Im Gegensatz zu einem normalen Urlaub im Ausland, braucht man für ein Auslandsjahr, sei es für Work & Travel, ein Auslandspraktikum oder ein Schuljahr im Ausland, immer ein paar mehr Vorbereitungen.
Auch in Ländern, in denen man für einen Urlaub kein Visum benötigt, wird es in diesen Fällen meist verlangt. Zumindestens wenn wir uns außerhalb der EU bewegen.
Eine gute Auflistung der Papiere die man benötigt - hier an einem Beispiel für Argentinien für eine minderjährige Schülerin - fand ich auf dem Blog Lauras Auslandsjahr - Argentinien 2007 / 2008:
1. Reisepass, 6 Monate über den Rückkehrzeitpunkt hinaus gültig
2. internationale Geburtsurkunde mit Apostille (Haager Apostille)
3. ein polizeiliches Führungszeugnis mit Apostille (darf bei Vorlage nicht älter als 8 Wochen sein und muss von einem beglaubigten Übersetzer ins Spanische übersetzt worden sein
4. Ausreiseerlaubnisse beider Eltern (Spanisch)
5. Erklärung beider Eltern zur Übertragung der Fürsorgepflicht auf die Gasteltern (Spanisch)
6. Nachweis der Kostenübernahme für die Reise (muss von der Austauschorganisation beigebracht werden)
7. Kopien der Personaldokumente der sorgeberechtigten Elternteile
Egal, ob für einen Schüleraustausch, oder ob für ein Abenteuer als Backpacker in einem Work & Travel Programm, hilfreich ist immer so ein Unternehmen mit einer entsprechenden Organisation vorzubereiten und auch vor Ort von der Erfahrung und Unterstützung zu profitieren. Kenntnisse von Länder-typischen Gegebenheiten helfen Ihnen und lassen Sie Ihr Auslandsjahr oder auch Ihr Auslandspraktikum so verbringen, dass Sie zwar viele neue Eindrücke gwinnen können, aber sich nicht plötzlich in einer ausweglosen Situation befinden.
Nun, haben Sie schon Lust die Koffer zu packen? Greifen Sie es an: Ihr Erlebnis Auslandserfahrung!
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Erstellt von D. C. Wartenberger am 10. September 2007
Zu jung für einen Auslandsaufenthalt?
Vor ein paar Tagen habe ich zufällig eine Reportage gesehen, über Schüleraustausch oder genauer gesagt ging es hier in diesem Fall eher um Familienaustausch.
Die Reportage betraf einen Jungen und ein Mädchen - beide ca. 8 Jahre alt - die sich entschlossen hatten, für ein halbes Jahr zu einer Gastfamilie nach Frankreich zu gehen.
Sie hatten beide das Glück Eltern zu haben, die diese Idee unterstützten.
Beide sprachen vorher kein Wort Französich und kannten niemanden in Frankreich. Sie hatten einfach die Idee und den Wunsch Französich zu lernen. Also wurden über eine Organisation passende Familien mit gleichaltrigen Kindern gesucht, die jeweils bereit waren für so ein Experiment. Ein halbes Jahr die deutschen Gastkinder in der Familie aufnehmen, im Gegenzug die Gastgeschwister dann ein halbes Jahr zur deutschen Familie schicken.
Nachdem man die Familien in Frankreich besucht hatte, sich davon überzeugt hatte, dass hier ein Familie war, der man sein Kind anvertrauen konnte, wurden der Gastaufenthalt terminlich geplant und los ging es. Der Junge und das Mädchen wurden von den Eltern zu den jeweiligen Gastfamilien gebracht und von nun ab hieß es: Neue Umgebung, neue Familie, neue Schule und neue Sprache.
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